Hallo Freunde,
ich bin wieder zu Hause und melde mich nach einer sehr erfüllten und schönen Woche. Da war ich nämlich in Dresden zu meinem zweiten FSJ-Seminar. Mensch, ich hab mich drauf gefreut und es war richtig gut. Ich bin Gott so dankbar, dass ich das FSJ gemacht habe und zu den Seminaren fahren kann. Es ist so schön, unter andern gleichaltrigen Christen zu sein, die auch so begeistert und aktiv sind wie ich. Und da das ganze vom CVJM aus geht, sind auch die Themen dementsprechend interessant. Das theologisch/ biblische Thema war diesmal „Gottes Bilder“. Dabei ging es hauptsächlich um Gott als Vater; Gott als Mensch Jesus Christus und Gott in der Gemeinde. Dabei ist mir wichtig geworden, dass es möglich ist, Jesus als Person mit dem was er für Weltansichten und ganz normalen Dingen getan hat den Leute nahe zu bringen. Also wie er gelebt hat zB Umweltbewusst, politisch, Nächstenliebe… . Vielleicht kommt man dadurch mit Jugendlichen besser in ein Gespärch als wenn man mit Jesus als mein persönlichen Retter anfängt. Natürlich ist dies aber das Wichtigste und worauf es letztlich ankommt. Und weiter ist mir neu bewusst geworden, dass wir als Christen einfach unterschiedlich sind. Das ist auch gut so. Jeder hat einen individuellen Glauben und eine einmalige Gottesbeziehung. Es ist nicht möglich, dass ich andere nach meinen Maßstäben urteile, das steht mir als Mensch gar nicht zu. Vielmehr will ich den anderen auch so annehmen wie er ist. Und noch viele andere Dinge. Besonders hat mir der Besuch im Stoffwechsel Dresden gefallen. Wo wir dann sogar noch mit Sabine Ball persönlich reden konnten. Dabei fand ich besonders wichtig, dass es man ein Herz für die Jugendlichen braucht. Nicht eine gute Ausbildung. So dass ich mir vorgenommen habe an meiner eigenen Vision zu arbeiten. Was will ich schaffen. Ich fühle mich auch so ein wenig, zum verändern berufen und frage mich manchmal, wie ich das schaffen soll. Da nehm ich mir sie zum Vorbild, wie sie das geschafft hat.
Okay, die Woche wird für mich etwas stressig, mal sehn wann ich da zum schreiben komme. Ich freu mich auf den Sonntag gleich, um zu ruhen (soweit das möglich sein wird).