Archiv für September 2007

die erste woche

September 21, 2007

Woche eins geschafft. Nach einer vollen und genialen Woche kann ich meine vielen Eindrücke dieser zeit nur schlecht strukturieren und in Worte fassen. Trotzdem versuche ich hier einen Einblick zu geben. In der Woche haben wir nun jedes Fach kennengelernt und auch schon einiges, nein eigentlich ganz schön viel, gelernt. Manche Fächer da macht es richtig Spaß zuzuhören oder der Stoff ist extrem hoch zu verstehen, manchmal ist die Vermittlung des Inhalts auch auf einer zimelich monotonen Art und Weise. So ist es sehr abwechslungsreich. Doch fast in allen Fächern außer in Kirchengeschichte (bis jetzt) gab es schon reichlich Anlässe zm diskutieren. Denn es ist sehr spannend, wenn hoch motivierte Jugendliche und gleichzeitig auch Christen aufeinander treffen. Und dazu kommen ja noch unsere wirklich top Dozenten. Bei denen spührt man förmlich, dass sie uns etwas beibringen wollen. Naja, und so gab es schon manche theologische Grundsatzdiskussion.

Ich fühl mich hier wohl und richtig am Platz. Und merke immer wieder, was ich für ein reflektiertes Elternhaus hatte. Denn durch meine „überkonfessionelle“ bin ihc es gewoht über Ansichten und die eigene Einstellung zu reflektieren. Für machne ist das eine Einsicht, an denen sie ganz schön zu knabbern haben, dass es eben nicht so ist, wie man es bis her gedacht hatte. Gerade durch den historisch-kritischen Denkansatz wird dies deutlich. Ich bin so dankbar, dass ich hier sein darf und auch für mich persönlich meine „Brille“ (Sichtweise auf Dinge/ Einstellungen/ Prägungen) überarbeiten kann und ergründen kann. So gefällt mir die Dogmatik (wo wir jetzt grad bei Hermeneutik sind) besonders, genau wie ich die AT-Exegese höchst spannend finde.

So nun habe ich genug geschrieben, ich will euch noch paar Bilder zeigen. Die ersten sind von der Documenta (da will ich gar nichts erst dazu schreiben, denn sonst müsstet ihr jetzt noch mal zwei drei Stunden lesen einplanen *g*) und dann Bilder aus meiner WG und dem Leben…

SchinkenessenHolzblätternrelaxenWG-EssenMusik

„Dort, wo wir an Grenzen unseres Verstandes kommen, begegnet uns Gott“

September 16, 2007

Hier ist ein kurzer Rundgang in meinem Zimmer. Tür auf und los…

zum start bereit

September 16, 2007

Jetzt ist es soweit. Morgen beginnt der Unterricht. Voll motiviert und begeistert bin ich hoffentlich auch gut vorbereitet auf den kommenden Alltag. Am Wochenende waren meine Eltern da und haben gesehen, wie es mir geht und wo ich so meine Zeit vertreibe. Nachdem sie mir meine restlichen Dinge von zu Hause noch mitgebracht hatten, nutzte ich die freie Zeit am Abend mein Zimmer umzuräumen und fertig zu dekorieren. Es ist echt gemütlich geworden. Werd gleich mal paar Bilder machen und die hochladen.
Hier ist grad nicht viel los. Die meisten Leute sind entweder nach Hause gefahren, oder heute abend zum Hillsong Konzert, wo ich zwar gerne mit dabei gewesen wäre, doch ich mich zu spät letztlich dafür entschieden habe. So werde ich den Abend hier genießen und schaun was so ab geht.

kleiner Tipp: schaut mal bei unserem WG-Blog vorbei, da seht ihr was hier in der WG so los ist. Denn meine Mitbewohner sind echt genial.

ich bin WESSi

September 12, 2007

gerade eben bin ich von der stadtverwaltung kassel zurückgekommen und bin nun ein kassler. kein begrüßungsgeld, dafür ne mappe über die schöne stadt. ich weiß noch gar nicht wie ich das richtig verarbeiten soll. auf einmal werde ich wessi, das hab ich gar nicht gewusst, dass ich das werden muss. aber es ist schon richtig. dennoch fühl ich mich als ossi. wobei ich nicht auf ost oder west stolz sein will, oder die teilung hervorheben möchte. sondern ich bin stolz, dass ich am cvjm-kolleg studieren darf.
hier noch mein aktualisierter personalausweis:

Personalausweis

in kassel

September 10, 2007

hallo freunde,

jetzt bin ich in kassel. die ersten stunden sind auch schon vorbei. seit sonntag, nach einer stau-igen fahrt, bin ich nun hier. es ist echt genial. das feeling unter den mitstudenten und leuten im kolleg macht einfach nur laune. eigentlich könnte ich so viel schreiben, doch meine gefühle und das erlebte lässt sich nur schwer in worte fassen. darum schreibe ich euch kurz was wir bis jetzt gemacht haben und versichere euch, dass ich mich hier echt wohl fühle. am sonntag abend gings mit abendbrot los, wo ich 30min später ankam, da wir 45 min im stau stecketen. danach gabs kennenlernen und zimmereinräumen. ich habe ein zweier zimmer mit einem fsj’ler zusammen. es ist ein großes echt schönes zimmer mit eigenem bad. in unsrer wg sind noch 4 andere mädels, mit denen wir gemeinsam eine küche haben. mein zimmer hat noch genug platz für dinge die ich vorsichtshalber zuhause geleassen hatte. heute im laufe des tages hab ich mein zimmer fertig eingeräumt und bissel versucht die kahlen wände hübsch zu dekorieren. ansonstan muss ich mich ans zeitig aufstehen gewöhnen (7.00 Uhr) und an schul-ähnliche einheiten, wo wir das kolleg, das lehren, lernen und leben nahe gebracht bekommen haben. am nachmittag lernten wir die besten lebensmitteleinkaufsmöglichkeiten kennen, damit wir am abend in unsrer wg zusammen gemeinsam abend machen können. doch bevor dies soweit war, hieß es für uns erst einmal, gründlich die küche sauber zu machen, denn diese war irgendwie nicht richtig ordnungsgemäß zurückgelassen (auf einzelheiten kann ich dabei nicht eingehen). jedenfalls gelang uns dann ein prima abendessen (nudeln bolognese mit salat) und durch an dem abend sind wir als wg richtig zusammengekommen. anschließend haben wir unsere küche noch kreativ verschönert. jetzt komme ich gerade aus der pinte (ist so die kolleg eigene kneipe, wo sich die studierenden so fast jeden abend zusammen treffen und quatschen).
Irgendiwe bin ich doch noch nicht richtig angekommen. denn ich habe noch das gefühl, dass ich nach der einführungswoche wieder abreise… doch dies wird nicht so sein. es ist wie eine freizeit. die leute sind genial. wir verstehen und super und es ist interessant zu hören wo die anderne leute das letzte jahr so waren. und bei allem nachdenken und erinnern merk ich, wie es für mich langsam doch immer deutlicher wird, dass ich hier mein nächstes jahr verbrigen werde. und so schau ich auf meine schreibtisch, wo ein bilderrahmen mit „meinen jungscharmädels“ steht und ein fotoalbum von meiner schwester.
Für alle di, welche mir schreiben wollen ist hier meine adresse wie man mich erreicht. jeder der meine zimmertelefonnummer wissen will, kann mich persönlich kontaktieren über mail oder post oder handy.

Nathanael Volke
Hugo-Preuß-Str. 40
34131 Kassel-Wilhelmshöhe

So es ist doch etwas mehr geworden. hier noch par eindrücke aus kassel:

kueche putzen mein zimmer

die letzten stunde

September 7, 2007

… haben in reichenbach geschlagen. In den vergangenen Tagen habe ich nur geräumt, organisiert und weggeschmissen. War echt ne komisches Zeit. Ich hab gemerkt, wie mein Leben in Kisten passt und das ich nicht alles mitnhemen kann. Mh, und es war anstrengend, denn es gab Termine die man einhalten musste. Aber nun ist es soweit. Ich gönn mir noch ne Stunde Ruhe, bevor ich dann eigentlich schon weg fahre. Denn am Wochenende ist Jugendtag in Thierfeld wo ich die ersten beiden tage mit dabei sein möchte, um noch paar Leuten tschüss zu sagen.

Es ist schon komisch, und nicht wirklich beschreibbar d mein Gefühl zur Zeit. Darum versuch ichs auch gar net erst. Gestern hab ich mich mit paar Leuten aus der Schule getroffen, wir haben erzählt was wir gemacht haben und vor haben. Echt krass was die Leute so alles gemacht haben… Neuseeland, Kanada, Schweden…

Momentan steht ein neuer Ford Focos C-max vor unsrer Tür von dem ich die Schlüssel habe. Ich habe nämlic für das Wochenende ein Auto gemitet, mit dem ich dann auch nach Kassel fahre. So wird es alles bissel einfaches und gemütlicher. Ich hoffe nur, dass meine Fahrtkostenberechnungen so hinhauen und das Auto nicht auf einmal viel mehr frisst.

Liebe Freunde machts gut, wir lesen erst aus Kassel wieder von einander.

September 3, 2007

Bilder aus England:

Big BenFaehrespeakers corner 

neuer abschnit

September 3, 2007

Hey Leser,

in einer Woche fange ich in Kassel an. Damit du weißt was da und bis dorthin so abgeht, versuche öfter hierrüber von mir hören zu lassen.

von england nach kassel

September 3, 2007

Hey Leser,

die Sommerferien sind vorbei und ich hoffe ihr hattet auch einen schönen Sommer mit vielen Erlebnissen. Dieser Sommer war für mich ein ganz besonderer, da ich zum einen viel in Europa unterwegs war und zum anderen, da es mein Abschied von der Oberlausitz ist. In den letzten Wochen bin ich ungefähr in einem Durchmesser von 2000km in Europa unterwegs gewesen. Erst in Tschechien im Adlergebirge bei unserem Indianercamp (Zeltlager) vom CVJM aus und dann nach England auf Chorreise mit dem CVJM-Gospelchor. Besonders die letzten zwei Wochen waren für mich ein Höhepunkt in meinem FSJ. Es war genial, wie man die Gemeinschaft in England untereinander genießen konnte, mit dem Chor singt und gleichzeitig noch so viel wie möglich von England an Sehenswerten mitnimmt. Angefangen in London über Manchester bis nach Newcastle und von dort noch 17 Stunden über Nacht mit einer Fähre zurück auf den Kontinent. Doch nun bin ich wieder zu Hause und sehe meine neue Etappe in Kassel schon ganz nah vor mir. In ein paar Tagen wird es bei mir dann schon los gehen.

Am 9.September geht es am Abend in Kassel mit einer Einführungswoche los. In der werden  wir das Kolleg und das Studieren kennenlernen sowie Kassel selbst. So dass es am 17.09.2007 dann richtig mit der Ausbildung anfängt. Und ein Jahr Theologieausbildung/ Bibelschule steht mir bevor, worauf ich mich schon riesig  freue. Wobei noch vieles im Unklaren ist. So habe ich noch keine Ahnung, was mich das nächste Jahr wirklich erwartet und werde erneut auf Gottes Fürsorge angewiesen sein. Denn weil die Bibelschule Studiengebühren kostet, reicht mein zustehendes BaföG nicht aus. Es werden um die 150 € sein, die mir zum „bloßen Überleben“ fehlen. Ich bin froh, dass ich weiß, dass meine Eltern alles tun werden um mich dabei zu unterstützen, doch ich weiß genau, dass es nicht leicht sein wird. Mein Ziel ist es, dass ich in Kassel Möglichkeiten finde, um selber finanziell beizusteuern, in dem ich beispielsweise Klavierunterricht anbiete oder musikalische Gestaltungen von Feierlichkeiten/ Abenden. Ein kleiner Traum von mir wäre es, dass ich ein Café oder Restaurant finde, indem ich sozusagen „Barpiano“ spielen kann. Jedenfalls bin ich ganz gespannt, was mir dieses Jahr alles bringen wird. Natürlich geht es nach diesem ersten Jahr weiter. Ich habe vor ein Studium in Richtung Wirtschaft/ soziales Management zu finden. Dies ist nicht an die Stadt Kassel gebunden. Sondern ich werde per Studienbrief von Kassel aus noch weitere 2 Jahr betreut, sodass ich nach drei Jahren den ersten Abschluss von Kassel aus als kirchlich anerkannter Jugendreferent/ -arbeiter habe. Und gleichzeitig aber mein „normales“ Studium an einer Uni oder Hochschule mir ein staatlich anerkannten Abschluss bringt, wo ich außerdem die Möglichkeit auf einen Master mir einräume. Doch dies ist alles noch Zukunft. Momentan ist alles auf den Beginn in Kassel fixiert und den Abschied von zu Hause.

Bei mir macht sich auch ein gewisser Abschiedsschmerz breit. Ich hatte ein großartiges Jahr gehabt. Kann auf viele tolle Höhepunkte zurück blicken, wie zum Beispiel Gospelfire wo ich versuchen werde dieses Jahr wieder dabei zu sein. Ich bin Gott dankbar, dass er mich in den CVJM gestellt hat und mich so geformt hat.